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Nachhaltig verpackt!

Nachhaltig verpackt!Unter dem Motto „Insights von heute – Impulse für morgen“ standen beim diesjährigen Deutschen Verpackungskongress am 6. Mai Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und der Kunde im Mittelpunkt. Hochkarätige Referenten haben gezeigt, dass Unternehmen ihren zukünftigen Erfolg auf der Umsichtigkeit in diesen Themenbereichen bauen können.

Das dvi hat viel zur Entwicklung der Verpackungswirtschaft beigetragen, stellte Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Verpackungsinstituts, fest. Als Beispiel nennt er die Entzauberung der Ideologie des Mehrweges mit dem Nachweis der Effizienz von Einwegpackungen. Er fuhr fort, dass zukünftig der Markt durch die zunehmende Verfügbarkeit von Informationen geprägt sein wird. Die Verpackung trägt mehr und mehr zur Glaubwürdigkeit des Produkts bei, gleichzeitig wird sie ihre eigene Nachhaltigkeit beweisen müssen. „Die Kür liegt“ nach Meinung von Herrn Reiner „darin, gezielt Emotionen in diesen Prozess einzubinden.“ Dazu müssen die Unternehmen die Kernthemen der Verpackung in Zukunft proaktiv angehen, Technologien schneller umsetzen und sich vermehrt in Netzwerken organisieren. Die Verpackung wird also gemäß Thomas Reiner zur Schnittstelle zwischen dem sinnlichen Erleben und der virtuellen Welt.

Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker, der Deutsche Vordenker für Nachhaltigkeit, blickt kritisch in die Zukunft. 80 bis 90% Reduktion des CO2-Ausstoßes sind seiner Meinung für eine nachhaltige Entwicklung notwendig. Erneuerbare Energie alleine genügt nicht. Deshalb fordert Weizsäcker Vernunft, Genügsamkeit und vor allem mehr Effizienz in der Verwendung von Energie. Auch Jörg Pretzel, der Geschäftsführer der GS1 betont den Handlungsbedarf in der Zukunftsentwicklung. Als Antwort darauf stellt er den Fahrplan der ValueChain2016, konzipiert vom Handel in Deutschland, vor. Das Programm sieht unter anderem vor, den Datenaustausch zu verbessern und Sortiment und Beschaffungskriterien genauer an den Wünschen der Konsumenten auszurichten.

Wie aber können Insights und Lösungen wie sie Pretzel erwähnt hat, genutzt werden? Frank Sasse, Ball Packaging Europe, verbildlichte dies am Beispiel der Getränkedose. Durch die umweltfreundliche Wiederverwertbarkeit des Metalls und mit Hilfe eines innovativen Designs können Trends aufgegriffen und weitergeführt werden.

Auch für Herrn Keuter von der Firma Bitburger ist Verpackung ein integraler Bestandteil bei der Entwicklung einer Marke und ihres Images. Entsteht dabei eine geglückte Verpackung verbindet sich Form mit Sprache und Produkt.

Neben dieser Einheit tragen auch auch Kreativität und Umsicht zum langfristigen Erfolg eines Unternehmens bei. Peter Parwan machte dies deutlich, indem er den Teilnehmern des Kongresses aufzeigte, dass die anspruchsvolle Konsumentengruppe der LOHAS vor allem dadurch gewonnen werden kann, dass sie in ihrem Bedürfnis nach Sinn ernst genommen werden.

Völlig anders, aber auch relevant waren die Worte von Dr. Michael Fuchs, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag. Er erklärte wie die Politik die mittelständischen Unternehmen in Deutschland durch Vereinheitlichungen in der Gesetzgebung dabei unterstützt werden im wirtschaftlichen Wettbewerb mit anderen Ländern zu bestehen. Beispielsweise in der Vereinheitlichung der Gesetze bezüglich Ein- und Mehrwegverpackungen. Zudem erklärte Dr. Fuchs den Zuhörern, warum es Sinn macht, den Euro als Währung zu stützen, indem man Griechenland Kredit gewährt.

Wie Unternehmen die unberechenbare Zukunft bewältigen können, erklärte schließlich Professor Doktor Holger Rust. Jenseits von Trendforschung und externer Hilfestellung, muss sich seiner Meinung nach die Unternehmens-Führung von Hierarchien lösen und ihre eigenen Mitarbeiter mehr in die strategische Planung mit einbeziehen.

Der diesjährige Verpackungskongress hat gezeigt, dass Unternehmer Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung und Prozess-optimierungen als strategische Themen ernst nehmen müssen, wenn sie ihre Gewinne längerfristig sichern wollen. Ein Umdenken für die einen, eine Bestärkung für die anderen.

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Deutscher Verpackungskongress zeigt Wachstumschancen

Am 07. Mai veranstaltete das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) zum vierten Mal die führende Veranstaltung der deutschen Verpackungswirtschaft. Unter dem Titel „Sicheres Wachstum auf neuen Wegen“ standen beim diesjährigen Deutschen Verpackungskongress vor allem die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten der Branche gerade in Zeiten der Krise auf der Agenda. Bei dem Kongress trafen sich Geschäftsführer, Marketing- und Verpackungsprofis sowie Entscheidungsträger aus der Konsumgüterindustrie, Markenartikel- und Verpackungshersteller, Designer, Berater, und Maschinenbauer. Anhand von vielen Beispielen aus der Unternehmenspraxis zeigten die hochkarätigen Referenten, wie Innovationen, Investitionen und Optimierungen zu Markterfolg und wirtschaftlichem Wachstum führen.

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Nachhaltigkeit und Time-to-Market im Fokus

Der 3. Deutsche Verpackungskongress hat mit zwei unterschiedlichen Themenschwerpunkten neugierig gemacht. Über 130 Fachleute der Branche kamen nach Berlin, um sich über "Nachhaltigkeit" und "Time-to-Market" zu informieren und zu diskutieren. Durch eine Abendveranstaltung und die Organisation von Firmenbesichtigungen hatten die Teilnehmer wieder ausreichend Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. Norman Odenthal moderierte die Veranstaltung und führte wieder eloquent durch die Themen. ...

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„Verpackung ist besser als Werbung“

„Das Thema Nachhaltigkeit stand beim 3. Deutschen Verpackungskongress am 12. Juni in Berlin im Fokus der Expertendiskussion.

Markenartikler, Verpackungshersteller, Designer, Berater, Maschinenbauer, Komponentenlieferanten und Wissenschaftler diskutierten über alle Stufen der Wertschöpfungskette von Verpackung hinweg. …

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Deutscher Verpackungskongress 2008 gibt Richtung vor

Im Mittelpunkt des 3. Deutschen Verpackungskongresses in Berlin standen die Themen Nachhaltigkeit und Schnelligkeit - die Verpackungsthemen der Zukunft

Mit dem Deutschen Verpackungskongress hat das dvi eine Veranstaltung etabliert, die durch die Vielfalt der Themen und den interessanten Teilnehmer-Mix hervorragende Möglichkeiten zum Austausch und zur Diskussion über alle Stufen der Wertschöpfungskette der Verpackung bietet.

Von vielen Teilnehmern wurde die offene Atmosphäre gelobt, in der Markenartikler, Verpackungshersteller, Designer, Berater, Maschinenbauer und Komponentenlieferanten zusammen kamen. Beherrschende Themen waren in diesem Jahr sowohl Nachhaltigkeit als auch die Geschwindigkeit wirtschaftlichen Handelns.

In punkto Nachhaltigkeit spielt die Verpackungsindustrie ein führenden Rolle und hat in den vergangenen Jahren beispielhaft gezeigt, wie der CO2-Austoß bei der Produktion von Verpackungen  verringert werden kann. Auch wenn Verpackungen nur 1% Anteil am CO2-Austoß haben, fühlt sich die Verpackungsindustrie in der Verantwortung, einen Beitrag zur weiteren Reduzierung zu leisten. „Wir sollten uns nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen und immer wieder neue Wege finden, unsere Verpackungen noch umweltfreundlicher zu machen“ appellierte Thomas Reiner, der Vorstandsvorsitzende des dvi. Daher müssen pragmatischere Ansätze und sinnvollere Verpackungslösungen gefunden werden.

Michael Carus, Geschäftsführer des nova-Instituts zeigte auf, wie dramatisch sich die Verfügbarkeit von Rohstoffen in den letzten Jahren bereits verändert hat. Als Ausweg stellte er den verstärkten Einsatz von Agrarrohstoffen dar. Von Interesse für die Teilnehmer waren die nachgewiesenen geringeren Preissteigerungsraten von Agrarrohstoffen gegenüber fossilen Rohstoffen im letzten Jahrzehnt. Carus machte deutlich, dass hohe Wachstumsraten besonders auf dem Gebiet der Faserstoffe zu erwarten sind und damit gerade nicht die Nahrungsmittelproduktion beeinträchtigt wird.

Bestandteil der interessanten Nachhaltigkeitsdiskussion ist die Frage, wie man nachhaltiges Wirtschaften heute definiert und nach welchen Kriterien eine Beurteilung erfolgen kann. Diesem Thema widmete sich Andreas Detzel vom Institut für Energie und Umweltforschung GmbH (ifeu), der anhand der Scorecard von WalMart verdeutlichte, wie oberflächlich heute stark publizierte Kriterien eigentlich sind. Er stellte 12 verschiedene Label für die Bewertung umweltfreundlichen Handelns vor und wies auf das Dilemma hin, in dem sich damit sowohl die Hersteller als auch die Verbraucher befinden.

Welche Schlussfolgerungen große Markenartikler aus diesen unterschiedlichen Anforderungen ziehen müssen, stellte Götz Eckhardt von Unilever dar. Ein Großteil der Verbraucher sieht Handlungsbedarf und 80% der Bevölkerung wäre sogar bereit, mehr zu zahlen, wenn damit eine nachhaltig produzierte Verpackung gewährleistet wäre. Auch er betonte, dass der Verbraucher eine Klarheit im Labelling benötigt. Notwendigerweise müssen sich die Verpackungsindustrie und der Handel stärker abstimmen, außerdem sind Lösungen im europäischen Wirtschaftsraum nötig.

Diese Themen wurden auch in der anschließenden Podiumsdiskussion diskutiert. Hierbei wurde die allgemeine Unsicherheit in der Branche im Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit bestätigt. Als Fazit wurde herausgearbeitet, dass Produzenten und Handel miteinander stärker kommunizieren müssen und Einzellösungen nicht sinnvoll sind.

Für alle Beteiligten gilt es sich schnell auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen und innovative sowie vom Verbraucher akzeptierte Produkte in ansprechenden Verpackungen auf den Markt zu bringen.

Wie das im Einzelnen geschehen kann und welche Hilfsmittel zur Verfügung stehen, zeigte der Vortrag von Peter Böttger, dem Geschäftsführer der Deco Glas GmbH, die an der Erfolgsstory des Produktes true fruits maßgeblich beteiligt waren und verschiedene Preise gewannen (u. a. WorldStar 2007, Deutscher Verpackungspreis 2007).

Wie der Weg vom Auftrag zur fertigen Verpackung aussieht erläuterte Arne Jacob Schultchen, einer der Partner des Designbüros feldmann+schultchen. Im Auftrag von „Deutsche See“ entwarf er eine Verpackung, die Frische und Natürlichkeit suggerieren sollte, um damit das Markenbild von „Deutsche See“ zu unterstützen.

Ebendiese Öffnung des Prozesses der Ideenentwicklung, die Böttger und Schultchen mit ihren Vorträgen vollziehen, fordert Prof. Dr. Ellen Enkel, Leiterin des Dr. Manfred Bischoff Institute für Innovationsmanagement der EADS: Open Innovation - die Öffnung von Innovationsprozessen.

Rapid Prototyping und Modulare Maschinenkonzepte, vorgestellt von Prof. Dr. Andreas Gebhardt (Centrum für Prototypenbau) und Dr. Thomas Cord (Elau AG) bieten weitere Möglichkeiten Produkte in ihrer Vielfalt schnell in den Markt zu bringen.

Abschließend fasste Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender des dvi, die Verpackungsthemen der Zukunft - Nachhaltigkeit und Schnelligkeit - zusammen und appellierte an alle Teilnehmer sich von alten Vorstellungen zu trennen und sich Innovationen gegenüber zu öffnen. „Neuartige Verpackungen sind für den Erfolg eins Produktes manchmal besser, als die beste Werbung,“ schloss Reiner den 3. Deutschen Verpackungskongress.

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Über den deutschen Verpackungskongress

Der „Deutsche Verpackungskongress“ wird jährlich vom Deutschen Verpackungsinstitut e. V. (dvi) durchgeführt.

Er wendet sich in erster Linie an all jene Entscheidungsträger entlang der Supply Chain, die engagiert und sachkundig die Möglichkeiten der Verpackung nutzen, um ihre Unternehmensziele zu erreichen.

Er führt Anbieter von Verpackung und Verpackungstechnik sowie Nutzer – hier insbesondere die Konsumgüterindustrie mit ihren Markenartikelherstellern – zusammen, um über den Kongress eine Plattform zu bieten, auf der man partnerschaftlich zum Nutzen des eigenen Unternehmens voneinander lernen kann.

Der Veranstalter ist bemüht, den aktuellsten Stand des Wissens über Packstoffe, Packmittel, Packhilfsmittel, über Verpackungsherstellungs- und Verpackungsmaschinen sowie ergänzende Techniken und Technologien zu vermitteln, hierzu Tendenzen aufzuzeigen und Bewertungen abzugeben. Wohlwissend, dass die Themenstellungen in einem dynamischen Markt um die Verpackung weit mehr sein müssen, als nur die Beantwortung materiell naturwissenschaftlicher Fragen. So widmet sich jeder Kongress auch insbesondere den betriebs- und marktwirtschaftlichen Gegebenheiten.

Anhand von Fallstudien, Vorgehensweisen und „Erfolgsgeschichten“ wird aufgezeigt, wie durch Verpackungen Märkte erschlossen und Markterfolge sichert werden.

„Markterfolg für mein Produkt durch richtige Verpackung“

Damit aus der Fülle der anstehenden Gegebenheiten der Kongress zielgerecht den Teilnehmern nutzen kann, steht er stets unter einem Generalthema, das in die Tiefe gehend behandelt wird.

Das dvi ist sich sicher, dadurch den Interessen und Bedürfnissen von Industrie, Handel und Wissenschaft gerecht zu werden.

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